Die Nachtportier-Bibliothek
In einer Stadt, die Mozart, Freud und Zweig hervorgebracht hat, wäre eine Hotelbibliothek ohne Tiefe eine Beleidigung. Die Bibliothek des umfasst über 600 Bände zur Wiener Geschichte, zur habsburgischen Kulturpolitik, zur Literatur der Jahrhundertwende und zur Architektur der Ringstraße - zusammengestellt über drei Jahrzehnte vom Gründer des Hauses und seither kontinuierlich erweitert. Sie ist offen bis Mitternacht, leise, und der einzige Raum im Haus, in dem das Telefon schweigt.
Über 600 kuratierte Bände
Die Sammlung reicht von Erstausgaben Wiener Klassiker bis zu wissenschaftlichen Monografien über die Stadtentwicklung des 19. Jahrhunderts - sortiert nach Thema, nicht nach Alphabet.
Handschriftliche Leseempfehlungen
Jeder Neuankömmling findet auf seinem Zimmer eine handgeschriebene Leseempfehlung des Hauses - abgestimmt auf die angegebene Aufenthaltsdauer und die Interessen, die bei der Buchung mitgeteilt wurden.
Leseplätze mit Tageslicht
Vier Lesesessel stehen an den hohen Fenstern zur ruhigen Hofseite des Palais - mit natürlichem Licht bis zum späten Nachmittag und Stehlampen aus Wiener Manufaktur für die Abendstunden.
Bücher als Leihgabe
Gäste dürfen jeden Band auf ihr Zimmer mitnehmen und dort lesen - wer ein Buch bis zur Abreise nicht fertig liest, kann es nach Hause tragen und auf dem Postweg zurückschicken.
Monatlicher Leseabend
Einmal im Monat lädt das Haus zu einem kleinen Leseabend ein, bei dem ein Wiener Literaturwissenschaftler aus einem Werk liest und danach mit Gästen und Interessierten spricht.
Persönliche Buchliste nach Maß
Suite-Gäste erhalten auf Anfrage eine vollständig individuell zusammengestellte Buchliste für ihre Zeit in Wien - zehn Titel, ausgewählt vom Hausarchivar auf Grundlage der persönlichen Interessen des Gastes.